B - Berufe

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Neue Beiträge zu 'B - Berufe':



Die Bandreisser PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:04 Uhr

Man benutzt meist die Weidenschößlinge der Korbweide, aber auch Hasel- und Eichenruten, die man entrindet (bastet) und anschließend aufreisst bzw. spaltet und endlich gebogen. Daraus wurden dann Bänder als Reifen zum Zusammen halt von Holzfässern, aber auch zum Binden von Kränze oder zum Zusammenbinden von Ware hergestellt.

Das Entfernen der Weidenrinde nennt man auch "weißmachen" oder auch "stöckebasten". Diese Arbeit wurde früher nicht selten von Frauen und Kinder ausgeführt.

Die weißen Reifen benötigte man für Butterfässer und die grauen wurden für Kränze benutzt.

 

Bezeichnungen:

Bandmoaker (niederdeutsch)
Bandriter
Bandschneider
Rutenweißer

 

Werkzeuge:

Kniep=Zange
Stöckebastmaschine

 

Verbreitung des Berufes:

vermehrt an der Unterelbe im Marschland

 

Begriffe:

basten, entrinden, reißen, Schalung, spalten, stöckebasten, Waschung, weißen, weißmachen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:34 Uhr
 
Die Bootsmänner PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 05. August 2011 um 19:43 Uhr

Bootsmann arbeitet auf einem Passagierboot auf Malta

Good-bye - Bootsmann mit Leuten an Bord, 1901

afrikanischer Bootsmann aus Mombasa/Kenia, 1903

 

chinesischer Bootsmann aus Yunnan

 

 


 
Die Bogner PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Mai 2011 um 12:54 Uhr

Die Bögen wurden aus biegsamen, stabilen Holz geschnitzt. bevorzugt wurde das Holz junger Eibe. Der Bogen wurde aus einem Stück geschnitzt. Bespannt wurden die Bögen mit Tiersehen, Hanf oder Seide. Die zum Schießen mit dem Bogen dazugehörigen Pfeile stellte der Pfeilschnitzer her.


 
Die Blechschmiede PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Mai 2011 um 12:40 Uhr

Die Aufgabe der Blechschmiede war es, dass Modelleisen in Form von Flachstäben zu Blechtafeln zu verbinden. Zunächst von Hand, später mithilfe von Hammerwerken, die mit Wasser betrieben wurden, musste das weiche und zähe Material gefaltet und geschlagen werden. Dadurch erhielt der Blechschmied Bandeisen, die weiter zu Blechen verarbeitet werden mussten. Um Unebenheiten auszugleichen bearbeitete man die Bleche mit s.g Pritsch- und Abrichthämmer.

Die Bleche wurden üblichweise in ein quadratische Maß, von einer Kantenlänge a 60cm gebracht.

Später gelang es, die Bleche zu Verzinnen und die s.g. Weißbleche herzustellen.

 
Die Beinschneider PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Mai 2011 um 12:24 Uhr

Es handelt sich bei dem Beruf des Beinschneiders nicht um einen Amputeur, der Menschen seiner Beine beraubt... vielmehr handelt es sich um die edle Kunst des Schnitzens von Elfenbein und verwandten Materialien.


Produkte des Beinschneiders

Armreifen
Broschen
Buchdeckel
Dolchgriffe
Intarsien
Kämme
(Oberteile von) Krummstäben
Putzgeräte
Schmuckkästchen
Schreibtafeln
Schwertgriffe
Seiten von Tragaltären
Spiegelkapseln
Statuetten
Tierfiguren


Materialen

Elfenbein, Zähne des Nilpferds, Zähne des Pott- und Narwals, Zähne des Walrosses



 
Die Bänkelsänger PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. Mai 2011 um 12:14 Uhr

Die Bänkelsänger waren so etwas wie die Zeitung von damals. In ihren Bänkelliedern und Gassenhauern gab es die Neuigkeiten aus fern und nah zu hören, echte Vorkommnisse wie auch erfundene Geschichten, die die Leute unterhalten sollten. Dabei standen die Sänger oftmals auf einer Bank, die quasi die Bühne darstellen musste. Der Bänkelgesang wurde dann auch tatsächlich mit dem Aufkommen der Nachrichten auf Papier verdrängt.

 
Die Bootsbauer PDF Drucken E-Mail
Montag, den 28. März 2011 um 23:41 Uhr

 

Bootsbauer bei der Arbeit, Japan um 1880

Boote bauen, Suez 1900-10

Beim Bau von Piroggen, Kongo


 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Mai 2011 um 00:25 Uhr
 
Die Bettler PDF Drucken E-Mail
Montag, den 21. Februar 2011 um 23:04 Uhr

blinder russischer Bettler mit Wanderstock arme Frau bettelt das Haburger Original 'Kirchhoff' an - um 1900

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Mai 2011 um 00:18 Uhr
 
Die Bader PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 20. Februar 2011 um 18:12 Uhr

Bader behandelt Mann am Kopf - um 1800, ÖlgemäldeDie Bader betrieben bereits im Mittelalter öffentliche Badestuben und versorgen ihre Kunden mit Dienstleistungen der Körperpflege wie das Waschen, Kämmen und Schneiden der Haare ... Rasieren. ... Massieren ... u.ä.

Im 19. Jahrhundert versorgten die Bader auch Wunden, ließen zur Ader, schröpften, nahmen kleinere chirurgische Eingriffe vor und versuchten sich in verschiedenen anderen medizinischen Therapien. Diesen Job teilten sie sich mit den Barbieren.


 

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. Februar 2011 um 23:34 Uhr
 
Die Bürstenbinder PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 16. Januar 2011 um 21:34 Uhr

 

Der Bürstenbinder - 1568, Holzschnitt von Hans Sachs Der Bürstenbinder - 1698, Kupferstich von Christoph Weigel

Wiener Bürstenbinder - 1790, colorierte Zeichnung Bürstenbinder - 1832, colorierter Holzschnitt

 

 


 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Februar 2011 um 02:46 Uhr
 
Die Bahnwärter PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 22:00 Uhr

Die Arbeit des Bahnwärters bestand im Wesentlichen darin, zu gewährleisten, dass jeder durchkommende Zug ohne Probleme pünktlich sein Ziel erreichte. Dazu gehörte z.B. das Bedienen der Schranken an Bahnübergängen, falls notwendig  das Verstellen von Weichen, aber auch das Kontrollieren zugewiesener Bahnstreckenabschnitte. Und das war mitunter überlebensnotwendig - zum einen, um nicht selten vorkommende Beschädigungen an den Bahnanlagen noch rechtzeitig zu bemerken, und zum anderen, falls sich irgend welche Gegenstände, Tiere oder gar Menschen auf den Gleisen befanden.

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Bahnwärter stoppt einen näher kommenden Zug, um einer Frau mit Tragekorb von den Gleisen zu helfen - 1890

zwei alte Signalhörner

alte Signalhörner

antike Signallampe des Bahnwärters

alte Signallampe

Das war ein also auch ein recht
gefährlicher Job und mancher
Bahnwärter kam dabei selber
unter die Räder ...
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wie in nebenstehender Anzeige -->
Todesanzeige des Bahnwärtes Christoph Ott - Juni 1876

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 12. Februar 2011 um 17:22 Uhr
 
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