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Backen gehört zu unseren vor Jahrtausende erworbenen Kulturtechniken, die unserer Spezies beim Überleben hilft.
Bäcker stellen in erster Linie Brotwaren her ... und so mancher hat sein Sortiment auch um Blech- und Napfkuchen u.a. eher rustikale Backwaren erweitert, die im meist zur Backstube gehörenden Bäckerladen verkauft werden.
Im Unterschied zum Bäcker stellt der Konditor ausschließlich süße Backwaren her, weshalb sie früher auch als Zuckerbäcker bezeichnet wurden.
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Als Bäcker muss man ein leidenschaftlicher Frühaufsteher sein, denn die Kunden wollen zum Frühstück ihr frisches Brot oder ihre Brötchen.
 
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Brotstempel
Brotstempel dienen der Verzierung, der Weihung oder der Kennzeichnen von Broten. Der Stempel wird vor dem Backen auf den Rücken des Brotllaibes in den Teig eingedrückt. Als noch gemeinschaftlich in Backhäusern gebacken wurde, waren die verschiedenen Stempelzeichen auf den Broten halt auch eine gute Maßnahme, um sie hernach wieder dem richtigen Besitzer zuordnen zu können. Auch Stempel für Gewichtskennzeichnung waren hier und da gebräuchlich.
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Auszüge aus dem Buch 'Brotkultur' [S.132-133] von H.Eiselen
| [...] In einigen Regionen Europas ist es heute noch üblich, den Brotteig vor dem Backen mit dem Abdruck eines Stempels zu versehen. aus beinahe allen historischen Brotkulturen ist die Verwendung solcher Brotstempel bekannt. Die Stempel varierten in Größe, Form und Material (Ton, Holz oder Metall) und [...] Aus dem Altertum ist bekannt, daß im Rahmen nichtchristlicher Kulte, etwa im pharaonischen Ägyptens oder Griechenland, gestempeltes Gebäck (Brot und Kuchen) Verwendung fand. Der antike Schrifsteller Plutarch erwähnt in seinen Aufzeichnungen die Verwendung von Brotstempeln, die ein Nilpferd zeigten, für Opferkuchen des ägyptischen Isis- und Osiris-Kultes. Auch zahlreiche archäologische Funde belegen die Verwendung von Tonstempeln mit verschiedenen Tierdarstellungen im alten Ägypten. Wir wissen heute aber auch von antiken Brotstempeln, die für nicht religiöse bzw. kultische Zwecke benutzt wurden: So wurde zum Beispiel bei Ausgrabungen im verschütteten Pompeji Brote entdeckt, die den Firmenstempel einer städtischen Bäckerei tragen. Aus schriftlichen Quellen kann man schließen, daß es zudem Gewichtsstempel für Bote gab. [...] |
| [...] Im frühen Christentum verwendete man ebenfalls Brotstempel zur Kennzeichnung des Brotes. Koptische Brotstempel zeigen beispielsweise das christliche Symbol des Fisches. Dennoch ist es keineswegs sicher, daß es sich hierbei um besondere Stempel zur Kennzeichnung von eucharistischem Brot gehandelt haben muß. Der älteste eindeutig christliche Brotstempel wurde bei Ausgrabungen einer römischen Befestigungsanlage in der Pfalz entdeckt und in die 2. Hälfte des 4. Jahrhunderts n.Chr. datiert. Seine Steinplatte zeigt das aus den beiden griechischen Buchstaben Chi und Rho gebildete Christusmonogramm. Auch in diesem Fall deutet jedoch nichts eindeutig darauf hin, daß der Stempel ausschließlich für liturgische Zwecke benutzt wurde. [...] |
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Auf den Kanten des Steins vom Eisenberger Brotstempel befindet sich die lateinische Inschrift: AD PANEM PINGERE - UTERE FELIX ... das heißt übersetzt: Auf das Brot zu drücken - Gebrauche es glücklich.
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Ab dem 14. Jahrhundert verbreitete sich die Verwendung der symbolischen Buchstaben IHS - gemeinhin übersetzt mit: Jesus Christus Siegt - sowohl zum Aufdruck auf die beim Abendmahl benutzten Hostien (Oblaten), als auch auf das reale tägliche Brot.

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Wo kommt das Brot her ...

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Bäcker im 20. Jahrhundert


Bäcker im 19. Jahrhundert

 
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traditionelle Bäckerutenslien und Hilfsmitteln
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 Kastenkuchen-Backform
 Teigausroller |
 Kuchenleitergestell und Kuchenbretter |
 Brotschieber |
 Knetbottich |
weitere Backgeräte:
- die Zuise, eine Holzstange mit Wischlappen
- die Brotkrücke
- Mohnstampfer
- Brotrahmen = zum luftigen Aufbewahren der frisch gebackenen Brote
Reiter = grob geflochtenes Sieb zum Auskühlen der Brote

| Guglhupf-Backformen |
... hmmm! |
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Bäcker - Humor
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Kommt eine Schwangere zum Bäcker:
"Ich bekomme ein Brot."
Darauf der Bäcker: "Sachen gibt's..."

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