Die Bandreisser PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:04 Uhr

Man benutzt meist die Weidenschößlinge der Korbweide, aber auch Hasel- und Eichenruten, die man entrindet (bastet) und anschließend aufreisst bzw. spaltet und endlich gebogen. Daraus wurden dann Bänder als Reifen zum Zusammen halt von Holzfässern, aber auch zum Binden von Kränze oder zum Zusammenbinden von Ware hergestellt.

Das Entfernen der Weidenrinde nennt man auch "weißmachen" oder auch "stöckebasten". Diese Arbeit wurde früher nicht selten von Frauen und Kinder ausgeführt.

Die weißen Reifen benötigte man für Butterfässer und die grauen wurden für Kränze benutzt.

 

Bezeichnungen:

Bandmoaker (niederdeutsch)
Bandriter
Bandschneider
Rutenweißer

 

Werkzeuge:

Kniep=Zange
Stöckebastmaschine

 

Verbreitung des Berufes:

vermehrt an der Unterelbe im Marschland

 

Begriffe:

basten, entrinden, reißen, Schalung, spalten, stöckebasten, Waschung, weißen, weißmachen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:34 Uhr
 

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