Die Besenbinder PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. Januar 2011 um 00:07 Uhr

 

alter Besen aus BirkenreisigDer aus dem Mittelalter stammende Beruf des Besenbinders ist in unseren Breiten heute so gut wie ausgestorben und durch industrielle Fertigung ersetzt worden. Dennoch bevorzugt mancher Landwirt noch immer die handgemachten Besen aus Birkenreisig zum Reinigen von Ställen, Speichern und Hof, denn moderene Kunststoffbesen schaffen weniger und gehen viel schneller kaputt.
Neben Birkenreisig werden als Rohstoffe auch Ginster, in England auch Heidekraut und in asiatischen Ländern Reisstroh verwendet. Viele Besenbinder betrieben ihre Arbeit als Wandergewerbe und zogen in einem bestimmten Umkreis von Dorf zu Dorf. Von jeher war es ein minder bezahlter Job, deshalb stellten einige von ihnen zusätzlich auch Bürsten oder Körbe her, um ihr Ein- und Auskommen zu verbessern.

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Der Besenbinder - 1699, Kupferstich von Weigel








Der Text auf dem Bild links lautet:
Der Besenbinder kehrt
sauber aus das Denken Haus

Der Besen, den ihr täglich findet,
in Gottes Wort und den man bindet,
durch stilles Denken bringt herbey,
dem Mist der Eitelkeit zu wehren,
damit, wann Christus ein soll kehren,
die Wohnung rein und lieblich sey.

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alter lettischer Besenbinder - um 1920 umherziehende französische Besenbinderfamilie mit Wohnwagen - 1916 Besenbinderin - 1918, Kohlezeichnung von Cryus Leroy Baldrigde

Der Besenbinder von Bönninghardt - um 1920 Besenbinder -  lebensgroße Bronzefigur von Erika Rutert

Besenbinder - Brunnenfigur aus Bronze, Neunkirchen/Pfalz portugsischer Besenbinder verarbeitet Ginster Besen aus Reisstroh

Lettischer Besenbinder in Kurland, 1917

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Besen - Humor

Frau mit Besen auf Strommast geklettert - Witzbild Frau verhaut Mann mit Besen - Witzbild

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 21:27 Uhr
 

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