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Es gibt die Schwarzfärber, die Wollfärber, die Tuchfärber, de Schönfärber, die Seidenfärber. Die Färber waren meist in Vierteln der Textilbranche angesiedelt.


Schwarzfärber

Auch Schlechtfärber oder Schlichtfärber genannt.

Die Färbertürme
Die Färbertürme dienten dem Aufhängen langer Stoffbahnen und wurden neben den Färbern auch von den Bleichern der Stadt benutzt. Leider sind heute nicht mehr viele dieser Türme erhalten.


Konnte man sich keine Färbertürme leisten, wurden die gefärben Stränge und Stoffe auch auf Gestelle oder einem Zaun aufgehängt.
Farben
b l a u - Blätter des Farberwaids (Falscher Indigo), Echter Indigo des Indigostrauches
r o t - Krappwurzel (Färberröte), Scharlach der Schildläuse, Cochenille, Eisenrost, Blei, Färberdistel
s c h w a r z - Eisenpfeilspäne, Eisensalze, Kohle, Ruß
g e l b/helles orange- Apfelbaumrinde, Safran, Orleanbaum
b r a u n / ocker - eisenoxidehaltige Erde, kohlehaltige Erde, Zwiebelschalen, Saft der Katechuakazie, Zichorienwurzel, Tee, Walnussschalen
g r ü n - Grünspan (Kupfer), ist allerdings sehr giftig
l i l a - schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren
Damit der Stoff oder die Wolle überhaupt die Farbe annimmt müssen diese zunächst gebeizt werden. Dazu verwendet man z.B. Essig, Ammoniak, Pferdeurin, Chrom, Zinn, Eisen, Weinstein, Alaun. Die Beize wird also einem Wasserbottich hinzugefügt, in welchem der Stoff dann ca. 1 Stunde lang die Beize aufsaugt.


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