Die Gerber PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 15. Januar 2011 um 00:19 Uhr

Das Gerberhandwerk, 1699

 

Der Gerber trennt das Fell und eventuell noch vorhandene Fleischreste von den Tierhäuten und verarbeitet die gereinigte Haut zu Leder. Würde man die Tierhaut nicht gerben, würde sie sehr schnell verfaulen. Um dies zu verhindern, werden sie zunächst mit Kalk und Schwefelnatrium behandelt. Später wird die grob gesäuberte Haut mit weiteren natürlichen aber auch chemischen Stoffen behandelt.

Dieses erhaltene Material, das Leder,  ist weich, widerstandsfähig, stabil, flexibel und und lässt kein Wasser hindurch. Damit eignet es sich wunderbar für viele alltägliche Dinge, wie Kleidung, Schuhe, Gefäße und anderes, was physisch viel beansprucht wird.

 

Wie auch bei einigen anderen geruchsbelästigenden Berufen, wurden die Gerber am Rande der Stadt in dafür bestimmte Viertel ansässig.

Als Tiere kommen, Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Kälber, Yaks, Bären, Robben sowie Schlangen, Krokodile und Haie in Frage.

 



 

Weißgerber gerbt die Haut von Lamm und Zicklein
- Lohgerber - Rotgerber - Sämischgerber

Gerber beim Gerben, 1820

 


 


 

Werkzeuge der Gerber

Feile, Schermesser, Schmirgelpapier, Raspel, Stoßeisen, Hobel, Lochzange, Gerberbaum

 


 

Arbeit der Gerber

enthaaren, abfleischen, bakeln, veredeln, einfetten,

 


 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. März 2011 um 00:14 Uhr
 

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