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Dienstag, den 25. Januar 2011 um 23:52 Uhr

Kürschner-Zunftwappen als Metallanhänger - 18.Jhd

Der Kürschner verarbeitet Tierfelle zu Pelzbekleidung
und anderen Pelzprodukten - er ist sozusagen ein Pelzschneider.
Ältere Bezeichnungen waren auch Buntfutterer, Pelzer,
Wild- oder Grauwerker.

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Kürschner, 1820

Der Kürschner - 1568, Holzschnitt von Ammanmehrere Kürschner beim Herstellen von Kleidung

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Wol her/ich fütter Rock und Schauben/
Mach schürtzbelz/brustthuch/Rehehaubn/
Von Zobel/Marder/Rehe und Luchsen/
Von Hermlein/Ilter/Wolff und Fuchsn/
Von Welschen Kröpffen und Geißseln/
Von Wassien/Rücken/Klawn und Keln/
Wer mir thut seines Geltes gönnen/
Der thut mich allzeit willig finden.

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Kürschner im 20. Jahrhundert

Kürschner - um 1900-1918,  Wiener Werbemarke Jubiläumsdekoration mit Fellen und Pelzen an gesamter Hausfassadeeines Leipziger Kürschners - 1904

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Große Kunstfertigkeit legten die Kürschner an den Tag, als Pelzkleider Anfang des 20. Jahrhunderts eine Renaissance erlebten. Unendlich viele Arbeitsstunden brauchte es, um solch edlen Stücke zu fertigen - für das (links) abgebildete Nerzkleid wurden z.B. 200 Stunden Gesellenarbeit und 1000 Stunden Näharbeit veranschlagt. Entsprechend teuer, konnte sich solche Kleidung natürlich nur die Oberschicht leisten.

Damee in exquisitem Nerzkleid und mit Muff - um 1900 Pariserin im Pelkleid mit passender Pelzstola und Pelzhut - 1912, colorierte Zeichnung von George Barbier

Kursche, Kürse = Pelzkleid


 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Mai 2011 um 20:02 Uhr
 

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