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Auszug aus Pierer's Universal-Lexikon, Band 11. Altenburg, 1860:
M a u r e r, zünftige Handwerker, welche bei einem Bauwerke die Mauersteine mittelst Mörtel zu einer Mauer verbinden, dieselbe berappen u. abputzen, Feuerstätten u. Gewölbe anfertigen, Zimmerdecken berohren u. putzen, überhaupt die Maurerarbeit an einem Gebäude besorgen. Die Maurermeister führen die Aufsicht über die Gesellen, zahlen denselben den Lohn aus, liefern die nöthigen Geräthe u. Materialien u. bürgen überhaupt für gute tüchtige Arbeit. Dabei fertigen sie auch die Pläne u. Kostenanschläge für kleinere Gebäude u. Wohnhäuser, übernehmen auch die Ausführung ganzer Gebäude in Accord. Bei größern öffentlichen Bauten stehen sie unter der unmittelbaren Aufsicht des den Bau leitenden Architekten.
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Das Maurerhandwerk ist im wörtlichsten Sinne steinalt, hat aber bis heute seine Bedeutung nicht verloren - weil gebaut wird immer ...
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Die wichtigsten Werkzeuge der Maurer sind:
verschiedene Kellen, Wasserwaage, Senklot, Maurerschnur und Maurerhammer, Streichbrett
 Der Ausspruch 'Alles im Lot!' stammt übrigens aus diesem Metier.
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Maurer verarbeiten v.a. folgende Baumaterialien:
Ziegel, Kalksandstein, Naturstein, Beton und Mörtel sowie Gasbeton, Gipskarton, Dämmstoffe u.ä.
Mauerverbände:
- Läuferverband
- Flämischer Verband
- Blockverband
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