Die Müller PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 24. Dezember 2010 um 17:20 Uhr

niederländische Müller - 1750, Stich von Luyken Müller und Gehilfen bei der Arbeit

Die Mühle klappert Tag und Nacht.


Bannmühle = einem bestimmten Bezirk zugeordnet
Metzmühle = Lohnmühle


Die Werkzeuge, Maschinen und Utensilien der Müller

 

Mehlkrücke = hölzernes Gerät zum Aufhäufeln des Mehls

Kornschaufel (Mehlschaufel) = hölzernes Gerät zum Schaufeln des Mehls

Mehlbeutel (Beutelzeug) = hiermit wird das Mehl gesiebt; durch unterschiedlich dichte Gewebarten trennen sich die Schalen vom Mehlkörper

Kehrwisch = dieser Besen wird zum Aufkehren des Mehlstaubes verwendet

Stübich = Holztragegefäß zum Bringen und Abholen des Mahlguts, welches auf den Rücken geschnallt wird

Müllerkraxe = hölzernes Tragegestell, zum Transportieren der schweren Getreidesäcke auf dem Rücken

Rändl = Vorrichtung zum Schälen der Gerste

Mahlsteine (Mahlsteine) = steinerne Räder oder Scheiben, z.B. aus Granit mit Mahlfurchen, die mit ihrem Gewicht die Schalen abtrennen und das Korn mahlen; sie müssen oft geschliffen und instand gehalten werden

Läufer = oberer beweglicher Mühlstein

Bodenstein = unterer unbeweglicher Mühlstein

Feile, Fäustel, Meißel, Mühlhammer = werden zum  Bearbeiten der Mahlsteine benötigt

Mehlschaufel = zum Schöpfen des feingemahlenen fertigen Mehls

Mehlkiste = das fertig gemahlene und gesiebte Mehl landet hierin

Walzenstuhl = moderne Mühlmaschine

Gosse = großer Holztrichter, in den das zu mahlene Korn geschüttet wird

 



Metzmüller erhielten ein 16tel des Mahlgut als Lohn, die s.g. "Metze".

 


 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. April 2011 um 11:42 Uhr
 

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