| Die Papiermacher |
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| Mittwoch, den 29. Dezember 2010 um 20:33 Uhr |
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Die ältesten Funde von Papier stammen aus China ca. 90 Jahre n.Chr. Den ersten Höhepunkt erlebte die Kunst der Papierherstellung in China im 2. Jahrhundert n.Chr. Danach breitete sich diese Fertigkeit von dort über Ostasien allmählich bis nach Europa aus. Die erste deutsche Papiermühle wurde 1390 von Ulman Stromer in Nürberg in Betrieb genommen. Papier wurde bis ins 19. Jahrhundert ausschliesslich von Hand geschöpft. Als Rohmaterial dienten alte Lumpen (Hadern) aus Leinen, Hanf und Baumwolle. Papier wird also aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen, wobei Holz, Pflanzenmark und Lumpen die zentrale Rolle spielen. Die Materialien werden zerkleinert, eingeweicht und zu einem Brei verarbeitet. In Rahmen, die mit einem Sieb bespannt wird der Brei abgeschöpft. Die Flüssigkeit läuft ab, und das so erhaltene Papier trocknet und härtet. Um den Trockenprozess zu beschleunigen wird die abgeschöpfte Matte zwischen Tücher oder Filzmatten gepresst, so dass der Stoff das Wasser aufsaugt.
1799 wurden die ersten Papiermaschinen gebaut und ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden als Rohstoff Holzschliff und Zellstoff verwendet. Während traditionell geschöpftes Papier Jahrhunderte überdauerte, kann modern gefertigtes Papier - je nach Zusammensetzung und Qualität - schon nach einigen Jahrzehnten zerfallen. Im 20. Jahrhundert schließlich wurde die Papierproduktion endgültig industrialisiert, was zum Aussterben des Papiermacher-Berufes führte. Die heutige Berufsbezeichnung für Fachleute der Papierherstellung lautet Papiertechnologe.
Papiersorten: Packpapier Schreibpapier Geschenkpapier Seidenpapier Butterbrotpapier Transparentpapier Büttenpapier Recyclingpapier Glanzpapier Royalpapier Conceptpapier Pergamentpapier Chinapapier Designpapier Krepppapier Klopapier Zeitungspapier Druckerpapier Kopierpapier Tapetenpapier Durchschlagpapier Japanpapier Zeichenpapier Tonpapier Milimeterpapier
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 16:19 Uhr |