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Die Schmiedearbeit gehört mit zu den ältesten Tätigkeiten.

Zunächst kommt das Eisen in den Schmelzofen. So behandelt enthält es aber noch sehr viele Unreinheiten. Diese entfernt der Schmied durch das Bearbeiten mit dem Hammer auf dem Amboss. Da der Schmied das heiße Eisen nicht mit den bloßen Händen festhalten kann, benutzt er dazu meist eine lange Zange. Wenn das Eisen erkaltet muss es wieder in der der Glut er Essen erwärmt werden. Die Glut wird mit Hilfe des Blasebalgs in Gang gehalten. Ist das Eisenstück fertig bearbeitet wird es in kaltes Wasser getaucht, wo es dann erhärtet.
Die Tätigkeiten eines Schmiedes sind:
Strecken, Stauchen, Biegen, Lochen, Feilen, Meiseln, Sägen, Anreißen, Bohren, Gewindeschneiden, Schleifen, Schärfen, Härten, Schweißen

Arbeitsmittel des Schmieds:
Fallhammer, Amboss, Metalle, Feilen, Feuerzange, Schürhaken, Kohlenkelle, Vierkantdorn, Schmiedehammer, Amboss, Wasserkessel, Vorschlaghammer, Gesenke
weitere Schmiedeberufe:
Ahl(en)schmied
Blechschmied
Eisenschmied
Fahnenschmied
Goldschmied
Hammerschmied
Hufschmied
Kesselschmied
Klingenschmied
Kurschmied
Kupferschmied
Messerschmied
Nagelschmied
Schwarzschmied
Sensenschmied
Silberschmied
Wagenschmied

Redensarten
- mehrere Eisen im Feuer haben
- Schmiede das Eisen, solange es heiß ist
  us-amerikanisches Gedicht über den Dorfschmied aus: "The Children's Longfellow" Houghton Mifflin Company, Boston und New York 1908
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