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Der Beruf des Schreiners ist der Berufsgruppe Holzbau respective Holzverarbeitung zugeordnet. Als Bauschreiner/-tischler stellt er Fenster, Türen, Treppen u.ä. her und als Möbelschreiner/-tischler Mobiliar und individuelle Einbauten. Eine besondere Spezialisierung stellt der Sargtischler dar.
Die Bezeichnung Schreiner, die sich vom Schrein ableitet und sich auf das Herstellen von Kisten, Laden und Truhen bezieht, verdängte ab dem 13. Jahrhundert den Begriff des 'Kistenmachers' oder auch 'Kistlers'.
Der Begriff des Tischlers ist tatsächlich vom überall gebräuchlichen Möbelstück Tisch abgeleitet. Er tauchte in seiner spezialisierten Form zuerst im 14. Jahrhundert in Breslau als 'Tischer' auf.

in verschiedenen Dialekten:
- Descher - Deschler - Discher - Dischler - Diskler
- Schreina - Schreinar - Schrenger - Schrianer - Schrienar - Schriener - Schringer - Schrinner
- Temmermann - Teschler - Tischer - Tischler
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Schreinerwerkzeuge und Hilfsmittel
Bis zum Anfang der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gab es in den meisten Schreinereien keine Maschinen, alles wurde noch von Hand gemacht. Es gab nur Handsägen, Handhobel in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Profilen, Handbohrer, Stechbeitel, Schraubenzieher, Hammer und Beißzange, Schraub- und Leimzwingen (vornehmlich aus Holz). Verleimt wurden alle Möbel mit Knochenleim, der in einem Wasserbad erhitzt und warmgehalten wurde. Erst nach 1930 kamen Hobelmaschinen, Kreis- und Bandsägen usw. in Gebrauch.
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(a) Hobelbank - (b) Werkzeugschrank - (c) Bügelsägen - (d) hölzerne Schraubzwingen - (e) Winkel (f) Fuchsschwanz - (g) Vorbohrer (h) Stechbeitel - (i) Meßlehre - (j) Holzhammer - (k) Feilen (l) Handbohrer - (m) Schraubenzieher - (n) Stichel - (o) Schmalhobel - (p) Langhobel - (q) Hobel (r) Stichsäge - (s) Kneifzange - (t) Zirkel - (u) Hammer - (v) Holzböcke


Fuchsschwanz und Sägebock |

diverse Hobel
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Leimtopf (unter den Einsatz kam heißes Wasser) |

Zollstock (2m)
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