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Der Originaltext zum oberen Bild lautet: Ich bin ein Weber zu Leinen Wat/ Kan wircken Barchent und Sponat/ Tischthücher/Handzwehl/Facilet/ Und wer lust zu Bettziechen hett/ Gewürffelt oder Kamara/ Allerley gmödelt Thücher da/ Auch Flechsen und wircken Haußthuch/ Die Kunst ich bey Aragnes such.
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Die Störweber
Der Störweber war ein wandernder Handwerker, welcher von Haus zu Haus zog und dort die Aufgabe des Webens der schon zuvor gesponnenen Wolle übernahm. Das konnte Tage und Wochen dauern, bis er bei einer Familie mit seiner Arbeit fertig war. Er bekam für das Weben Unterkunft und Essen, selten auch mal eine Handgabe, die er mitnehmen konnte und aus ein paar Münzen oder einer Kleinigkeit zu Essen bestand, wie z.B. ein Stück Brot.
Begriffe
Kettfäden = längslaufende Fäden
Schussfaden = querlaufende eingewebte Fäden
Weberschiffchen = mit ihm zieht man den Schussfaden durch die Kettfäden hindurch
bewegliche Spule = auf ihr ist der Faden aufgespult; befindet sich im Weberschiffchen
Webstuhl
Scheren = Anbringen der Kettfäden an den Webrahmen
Weberknoten = spezieller Knoten zu Verbinden eines gerissenen Kettfadens
Kettbaum
Warenbaum
Webschaft = Rahmen mit Löchern oder Schlitzen. Mit ihm kann man die Kettfäden in zwei "Etagen" unterteilen, das sind dann die Webfächer. Durch die dann das Weberschiffchen hindurchgeschossen bzw. geschleudert wird
Weberkamm = mit ihm wird der neue Schussfaden an das gewebte Stück herangeschoben
wirken = weben

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