| Das Laufgitter |
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| Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 16:38 Uhr |
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. . Das Laufgitter wurde anfänglich Laufstall genannt.
Das Neue Schul-Lehrbuch der Säuglingspflege von 1926 beschreibt es wie folgt: Der Laufstall oder das Laufgitter besteht aus vier zusammenklappbaren Gitterwänden, gewöhnlich in Größe von 1,20 m im Quadrat, die überall aufgestellt werden können. Der Laufstall bewahrt das Kind vor Schaden und ermöglicht ihm zugleich bei seinen ersten Steh- und Gehversuchen volle Bewegungsfreiheit. Leider sind die käuflichen Gitter für viele Familien zu teuer; als Ersatz läßt sich die Kinderbettstatt benützen, aus der man untertags Matratze und Bettstücke herausnimmt und durch ein Stück Linoleum oder aneinandergefügte Bretter ersetzt. Darauf kommt ein waschbares Tuch. .
. Das Laufgitter gewährt den Kleinkinder mehr Freiraum als in einem Lauflerngestell oder einem Babybett. Größter Gewinn ist, dass sich die Kleinen - zu ihrer Freude und zur Förderung ihrer Motorik - eigenständig hochziehen, aufrichten und Laufen üben können, während sie sich am Gitter festhalten. .
. Neben der klassischen Viereckform gibt es heute auch mehreckige oder runde Laufgitter. Die in den 1990ern aufgekommenen Netzlaufgitter eignen sich eher nur für die ganz Kleinen, da die Stäbe zum Hochziehen fehlen. Da leicht zusammem faltbar und gut im Auto zu verstauen, sind sie allerdings sehr praktisch, wenn's auf Reisen geht - nicht zuletzt eignen sie sich zugleich als Reisebettchen. . ......................... .
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Juli 2011 um 20:22 Uhr |