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Zumeist bestehen sie aus einer Stoffwindel, einer Saugeinlage und einem Windelfließ, sowie einer Überhose.

Dem Babypo am nahsten ist das Windelfließ, welches meist separat gekauft werden muss und oft auf eine Rolle gewickelt ist. Die Hersteller versprechen Reiß- und Saugfestigkeit, sowie, dass die Fasern des Fließ 100% natürlich und somit biologisch abbaubar sind. Somit kann das Windelfließ in der Toilette bzw. dem Biomüll/Kompost bedenkenlos entsorgt werden.
Die Saugeinlage befindet sich unter dem Windelfließ und besteht meist aus Baumwolle oder Frottee. Für besonders empfindliche Haut können noch spezielle Saugeinlagen extra gekauft werden oder auch als Ersatz.
Über die Saugeinlage wird die Stoffwindel gewickelt, die ebenfalls aus einfachem Stoff oder aus Frottee erhältlich ist. Manche Firmen bieten sie als mitwachsende OneSize-, andere in unterschiedlichen Größen an. Die Windel wird mit Druckknöpfen, Kletteverschluss oder Gummibändern verschlossen. Häufig befindet sich an den Beinen ein Bündchen, damit alles da bleibt, wo es sein soll.
Eine Überhose ist nicht in jedem Windelsystem inbegriffen, wird aber häufig genutzt. Sie können aus Polyester, Gummi, Schurwolle oder anderen Wollarten bestehen. Letztere findet man unter dem Begriff "Wollhose" im Handel.
Worauf man bei wieder verwendbaren Windeln achten sollte
- größenregulierbare Stoffwindeln
- der Klettverschluss sollte nicht zu klein aber strapazierfähig sein
- durch geduldiges Ausprobieren eine geeignete Wickeltechnik herausfinden, die dem Sprössling weder eine Einengung noch eine, durch zu lose gewickelte Windel rutschende Hose beschert. Beide Situationen wären nicht im Sinne des "Erfinders"
- Wollhosen aus Schurwolle können zwar problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden, müssen aber anschließend in Wollfett gelegt werden, um wieder dicht zu sein
Einige Eltern, die sich zwar generell für die Stoffwindelvariante entschieden haben, nutzen dennoch mitunter für Reisen oder nachts Wegwerfwindeln, da diese dafür praktischer sind.
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