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Montag, den 20. Dezember 2010 um 18:01 Uhr |
Eierlesen
Das Eierlesen ist, oder besser gesagt war, ein beliebter Brauch während der Osterzeit für die Jugendlichen. Die noch unverheirateten jungen Burschen sammelten im Ort Eier ein. Diese werden am Ostersonntag auf der Festwiese in einer Linie jeweils einen Schritt auseinander gelegt. Die ledige Jugend zieht angeführt von zwei Vorreitern und einem Festordner zur Festwiese. Nun beginnt der Wettstreit. Ein junger Mann muss die verstreut liegenden Eier aufsammeln während ein anderer eine bestimmte Strecke ablaufen muss. Dabei hat er manchmal die Aufgabe, einen Gegenstand von einer bestimmten Stelle zu holen. Wer von den beiden zuerst seine Aufgabe erledigt hat, ist der Gewinner. Der Verlierer muss ein Fass Bier spendieren, welches von der gesamten ledigen Jugend des Ortes zusammen geleert wird. Dazu werden die eingesammelten Eier verspeist.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Dezember 2010 um 18:38 Uhr |
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Samstag, den 04. Dezember 2010 um 21:20 Uhr |
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Die Jugendweihe, die den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter symbolisieren und feiern soll, wurde 1859 zum ersten Mal vom "Bund freireligiöser Gemeinden" gefeiert. Später wurde dieser Brauch auch von anderen Zusammenschlüssen übernommen. In der DDR wurde die Jugendweihe ab 1954 fester Bestandteil der Gesellschaft. Dabei wurde allerdings der religiöse Hintergrund völlig vernachläsigt und bekam einen weltlichen Rundumanstrich. Auch nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten haben Jugendliche die Möglichkeit an einer Jugendweihe teilzunehmen.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Dezember 2010 um 18:21 Uhr |
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