|
Kategorie Ernährung (Kindheit)
|
|
Ernährung in der Kindheit |
|
|
|
|
Montag, den 18. Oktober 2010 um 21:34 Uhr |
|
Nicht nur für die körperliche Entwicklung des Kindes ist die ausreichende und qualitativ wertvolle Ernährung wichtig. Ungenügende und unzureichende Mahlzeiten wirken sich schnell negativ auf die Konzentration und somit auch auf das Lernverhalten aus. Zudem findet in den jungen Jahren eine Prägung des Essverhaltens statt, ebenso wie in allen anderen Lebensbereichen. So sollte die Ernährung des Kindes abwechslungsreich und vorallem regelmäßig sein.
Aber auch das Naschen sollte hin und wieder erlaubt sein.
Beim Essen.
Die Mittagszeit, die Mittagszeit, das ist die beste Stunde, die KInder sind schon all bereit und sitzen in der Runde.
Die Mutter bringt den Hirsebrei, das Brot der Vater schneidet, der Spitz kommt wedelnd auch herbei, nicht gern er Hunger leidet.
Und was sitzt da und piept und schreit, und will auch etwas haben? -- Die Spätzchen sind's; zur Mittagszeit da woll'n auch sie was haben!
(aus Kinderlust und Kinderleben)
|
|
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 20. Dezember 2010 um 20:30 Uhr |
|
|
Dienstag, den 06. Juli 2010 um 23:26 Uhr |
|
In den 80er Jahren gab es in der DDR Vollmilch, Vanillemilch, Fruchtmilch, Joghurtdrink und Kakao in dreieckigen Tetrapak-Milchtüten. Natürlich kannte man den Begriff des Tetrapak damals noch nicht, aber sie sahen genauso aus. Diese konnte man sehr gut in einen sechseckigen Plastikbehälter stapeln. Wolte man Milch in der Frühstückspause trinken, mussten einem die Eltern für den kommenden Monat das Milchgeld mitgeben. Dann bekam man Papiermarken. Am billigsten war natürlich die pure Vollmilch. Aber die fand ich richtig ekelhaft. Die Fruchtmilch hat nach künstlichem Bonbonaroma geschmeckt. Meistens habe ich Vanillemilch getrunken. Die hat 30 Pfennige gekostet. Der dickbreiige Joghurtdrink war auch sehr gewöhnungsbedürftig. In der ersten Klasse bekamen die Kinder im Hort, die bei der Mittagsruhe richtig geschlafen haben eine Kakaomilch. Das war was besonderes. Aber für mich nicht, da sie mir sowieso nicht geschmeckt hat. Ich mochte dieses Stillliegen und Nicht-schlafen-können absolut nicht. Die Pappbritschen knarrten bei jeder Bewegung, die verräterisch entlarvte, dass man wohl nicht schlief und die knisternde Bonbontüte schien mir wie mit einem Verstärker ins Ohr zu dringen, dass ich als sehr unangenehm empfand. Dazu musste ich auch direkt vor dem Lehrertisch liegen. Zum Glück konnte ich meine Mutter bald dazu bringen, mich vom Hort abzumelden.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Dezember 2010 um 01:53 Uhr |
|
|
|
|
|