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Dienstag, den 04. Januar 2011 um 23:34 Uhr |
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Die Geschichte des Zirkus begann in England mit einem Pferd - Sir Philip Astley erhielt es 1766 als Abschiedsgeschenk bei seiner Entlassung aus der Kavallerie. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen erteilt Astley vormittags Reitunterricht, am Nachmittag aber wurde der Reitplatz zu in einer Manege, wo er einem begeisterten Publikum brilliantes Dressurreiten mit akrobatischen Kunststücken darbot. 1769 erwarb Astley für seine Riding School ein Gelände an der Westminster Bridge, ließ die Galerien der Zuschauer überdachen und vergrößerte seine Truppe um weitere Reiter und Akrobaten. Als zusätzliche Highlight engagierte er einen Clown als Part zwischen den anderen Darbietungen.
Die Grundform des Zirkus war geboren und Astley war der erste Zirkusdirektor - obgleich es diese Bezeichnung zu seiner Zeit noch nicht gab und er sich bis ans Ende seiner Tage selbst des Begriffes 'Circus' verwehrte. Seine Intention war ein die Pferdedressuren umrahmendes theaterähnliches Programm. Aber er schuf einen neuen Rahmen, in dem fürderhin nicht nur Kunstreiter zu sehen sein sollten, sondern auch andere Tierdressuren, Akrobaten, Seiltänzer, Jongleure, Pantomimen, Feuerschlucker, Zauberer etc., die es bis dato als Belustigungen nur einzeln für sich auf Jahrmärkten u.ä. anzutreffen waren. Astley's Vorstellungen fanden so viel Zuspruch, dass er 1778/79 ein festes Haus in London eröffnete und 1782 ein weiteres in Paris.

 

  


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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. September 2011 um 10:34 Uhr |