| Fingerlosen oder -raten |
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| Freitag, den 01. Oktober 2010 um 00:19 Uhr | ||
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Im alten China unter "tsui-mai", im damaligen Ägypten und Rom als "micare digitis", in Italien als "morra" und in Frankreich als "mourre" bekannt. In Berlin sagt man dazu "Knobeln".
Spielvarianten:
1. Wie viele Finger? Auf Kommando strecken zwei Spieler beliebig viele Finger aus und rufen gleichzeitig die Summer der zu sehenden Finger. Wer recht hat, bekommt einen Punkt - wer zuerst eine vorab bestimmte Punktzahl erreicht hat, gewinnt.
2. In welcher Hand? Ein Kind versteckt hinter dem Rücken eine Münze oder ähnliches in einer Hand und streckt dann die geschlossenen Fäuste vor und fragt: "recht oder links?". Der andere muß raten, in welcher Hand sich der Gegenstand befindet. in Tirol fragt man: "Dindl-Dandl?" Rate einmal. Rat einmal, ja, rat' einmal, Ein Stück Kuchen habe ich Viel Rosinen sind darin, Rate nun, ja, rate schnell, Übers Jahr bist du dabei, (aus "Kinderlust und Kindersinn")
3. "zwei spilten zürlin, mürlin" (alterswert) Wann man sitzt und die hend umd einander wickelt verwandt mit: "Körblinmachens"
4. Stein-Papier-Schere / -Brunnen
Spielregel: Man zählt laut eins, zwei, drei und eins der drei (vier) Symbole muss mit der Hand dargestellt werden. Wer den anderen besiegt hat bekommt einen Punkt. Spielt man das Spiel mit dem Brunnen ergeben sich immer Vorteile für Brunnen und Papier. Fairer ist also die althergebrachte Version: Stein - Papier- Schere.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. April 2011 um 22:29 Uhr |