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Das Domino Legespiel haben wir wahrscheinlich den Chinesen zu verdanken. Bei ihnen hat es den klangvollen Namen 'Nau-Tin-Kau'. In Europa fand es erst recht spät Verbreitung ... und man munkelt, dass es den Namen 'Domino' von spielenden Ordensbrüdern erhalten hat, die laut Psalter zum Ablenken von ihrem Spiel vor sich hinsagten.
Die klassische und bekannteste Gestaltung der Spielsteine ist die dem Würfel enlehnte Darstellung von 1 - 6 Punkten.


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S p r u c h Merke hier an diesem Spiele: Wäge sicher und dann fühle, Wie sich freundlich zugesellt Gleich und Gleich auf dieser Welt. Darum, bitte, störe nie Eine süsse Harmonie. Und der Freundschaft tief Empfinden Wirst du mir dann schnell verkünden. |
 


Spielanleitung:
Die Steine werden verdeckt auf den Tisch gelegt und jeder Mitspieler reihum zieht nacheinander einen Stein, deren Oberseite er vor Augen der anderen verdeckt vor sich aufstellt. Sind alle Steine aufgeteilt, darf derjenige beginnen, der die Doppel-Sechs sein eigen nennt. Diese legt er als erstes in der Mitte der Spielfläche ab. Nun ist sein linker Nachbar einen Stein anzulegen an der Reihe, vorausgesetzt er hat einen passenden Stein mit sechs Punkten (Augen). Wer nicht anlegen kann, muss passen und sein linker Nachbar macht weiter. Runde um Runde werden von den Mitspielern die jeweils passenden Steine - gleich zu gleich - an eines der beiden Enden angelegt.
Ziel ist, alle Steine loszuwerden, aber bis zum letzten Stein geht es meist nicht auf. Wenn also niemand mehr anlegen kann, werden die verbliebenen Augen auf den Steinen gezählt - wer die niedrigste Punktzahl hat, ist der Gewinner. Wie bei den meisten Spielen gibt es auch beim Domino-Spiel diverse andere Varianten ...
 

Bilder-Domino
Diese Spielform ist den Fähigkeiten jüngerer Kinder angepasst, da sie Formen, Farben und Bilder besser wahrnehmen und im Gedächtnis behalten können ... nicht selten sogar besser als Erwachsene.

Angelegt wird wie beim klassischen Domino, gleich zu gleich. Die Wertigkeiten der einzelnen Bilder sind entweder in der beigelegten Spielanleitung festgelegt oder man tut dies selber vor Spielbeginn. Bei kleineren Kindern kann man auch ganz darauf verzichten und einfach nur um des Anlegens wegen spielen.


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