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Sonntag, den 26. September 2010 um 19:19 Uhr |
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Das Würfeln- oder Knobeln genannte Spiel hatte schon seit Anbeginn etwas Unerlaubtes an sich, da bei diesem Spiel das Glück ausschlaggebend für einen Sieg war. Bei den Römern durfte es nur während der Saturnalien, d.h. vom 17.-13.12. gespielt werden. Dabei wurde mit unterschiedlichen Steinchen gespielt, die entweder wirklich aus Stein, aber auch aus Knochen bestehen konnten. Die Würfel mit vier Augen nannten die Römer "tali" und diese mit sechs hatten die Bezeichnung "tesserae". Im germanischen kannte man Würfel auch als Topel- oder Bickelsteine, bzw. als Tarrel. Jedoch finden sich auch Würfelhözchen, die anstatt mit Zahlen oder Punkten, mit Buchstaben versehen waren. Damit spielten dann die nordfriesischen Kinder um Spielzeug. Auf den Längsseiten der Hölzchen war entweder ein: N=Nant=nichts A=Alle=bekommt alles H=Helft=bekommt die Hälfte P=Pönki=Pfand geben
Der Begriff des Knobeln leitet sich vom mhd. "knübeln" ab, was einen kleinen Knochen meint. Daher dann auch der Name des Knobelbechers. |
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Beim Knöchelspiel werden fünf Steinchen oder Knöchelchen mit der flachen Hand in die Luft geworfen und müssen mit den Handrücken aufgefangen werden. Danach muss ein Steinchen in die Luft geworfen werden und in der zwischenzeit zwei Steinchen vom Boden aufgehoben werden. Nun müssen diese hochgeworfen und drei aufgehoben werden, immer weiter, bis wieder alle fünf Steine in der Hand sind. In Serbien spielen die Kinder dieses Spiel mit vier Tonkugeln und ind er Gegend zwischen Theiß und Donau mit sieben Steinchen.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. Januar 2011 um 12:25 Uhr |