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Montag, den 20. Dezember 2010 um 14:11 Uhr |
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In vorwiegend katholischen Gegenden findet man den Brauch des Karklapperns zwischen Gründonnerstag und dem Abend des Karsamstags. Dabei gehen die Jungen mit Klappern und Rasseln umher und ersetzen in der stillen Zeit mit ihrem Lärm die Kirchenglocken. Das Rappeln der Klapperbretter soll die Menschen aufrütteln und an das Leiden Jesus am Kreuz erinnern. Die Klapperjungen folgen einer bestimmten Strecke mehrmals am Tag und singen dazu Reime. Anschließend ziehen die Jungen von Haus zu Haus und bekommen von den Leuten Eier, Süßes oder etwas Kleingeld. Die Rappelinstrumente werden meist selbst angefertigt.
"Betglock', Rosenstock, wenn's nicht läut', dann rappelts doch!"
(Saarland)
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2011 um 01:46 Uhr |