| Kinder-Oberkleidung im Wandel der Zeit |
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| Montag, den 31. Oktober 2011 um 21:14 Uhr | ||||
Seite 1 von 3 ... vor 1800
Einziger Unterschied, dass man Jungen von Mädchen manchmal kaum unterscheiden kann, denn bis etwa zum 7. Lebensjahr konnten diese früher durchaus auch Kleider tragen und eine Farbzuordnung (wie blau = Junge / rot = Mädchen) gab es nicht.
Der Kultur- und Modestil von etwa 1575 - 1720 war der von aristokratischen Höfen geprägte prachtvoll üppige BAROCK ... der darauf aufbauende verspielte Stil von 1720 - 1770 (früher als SPÄTBAROCK bezeichnet) wird heute ROKOKO genannt ...
Beinkleider für Knaben reichten nur bis zum Knie - also Kniebundhosen, wie wir sie heute nennen. In vornehmen Kreisen kamen Kinder beiderlei Geschlechts bei gewissen Anlässen auch nicht um die seit dem frühen Barock wieder (Perücken gab es schon in alten Ägypten, Griechenland und Rom) angesagte Perückenmode herum.
Weitere typische Accessoires dieser Zeit waren - analog der Mode der Erwachsenen - für Mädchen ein Fächer und für Knaben ein Dreispitz, der lustige Hut mit drei Ecken, der etwa 1690 aufkam.
... Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Vorfeld und vor dem Hintergrund der Französischen Revolution (1789-1799) nicht nur eine Rückbesinnung auf antike Demokratien, sondern auch auf schlichtere antike Gewänder ...
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Die Kleidung der weniger bemittelten Land- und Arbeiterkinder war entsprechend einfacher und hauptsächlich pragmatischer Natur.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 03. Januar 2012 um 05:24 Uhr |