| arbeitende Kinder |
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| Montag, den 27. September 2010 um 08:59 Uhr |
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Von jeher war es üblich, dass die Kinder armer Leute bei der Arbeit mit anpacken mussten, sobald sie dazu in der Lage waren - das gebot die Not. Sie leisteten ihren Teil im Haus, auf dem Bauernhof, bei Garten- und Feldarbeit, sowie in kleinen Handwerksbetrieben. Und nicht wenige Kinder mussten sich schon in jungen Jahren als Mägde und Knechte bei Gutsbesitzern verdingen.
Als mit der einsetzenden Industrialisierung im 19. Jahrhundert Manufakturen, Fabriken und Städte aus dem Boden schossen, erweiterte sich die Kinderarbeit auch in diesen Bereichen bis hin zu gnadenloser Ausbeutung. Arbeitszeiten bis zu 16 Stunden täglich unter schlechtesten Bedingungen zu niedrigstem Lohn waren keine Seltenheit.
In ärmeren Ländern der Welt ist Kinderarbeit bis heute leider immer noch kein Fremdwort, sondern nach wie vor bittere Realität.
1841 wurde in Frankreich die Kinderarbeit für unter 8Jährige und 1874 für unter 12Jährige per Gesetz verboten.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. Mai 2011 um 09:38 Uhr |