|
Montag, den 27. September 2010 um 09:01 Uhr |
|
Auf dem Land mit Tieren aufzuwachsen war für viele Kinder sicher eine wichtige und nützliche Erfahrung. Aber es sollte nicht vergessen werden, dass es - wenn auch nicht die schwerste - dennoch Arbeit war, wenn sie Tiere auf die Weiden begleiten und sich um sie kümmern mußten. Sie hatten die Verantwortung und kaum Zeit für andere kindgemäße Dinge, darüber können auch die uns überlieferten, meist sehr verklärten Abbildungen von Hütekindern nicht hinweg täuschen.
Oft wurden Kinder auch für die Weidesaison an reichere Bauern 'verliehen' und konnten über viele Wochen überhaupt nicht nach Hause.

|

|
Die Gänsel-Königin
Huhle, Huhle Gänschen. Wackelt mit den Schwänzchen! Ei, ihr wißt doch, was ich bin? Bin ja die Frau Königin; Ihr seid meine Kinder Gihkgahk, Juch!
Du bist meine Blaue, Du bist meine Graue, Rappe mit dem schwarzen Kopf, Schimmel mit dem weißen Schopf und mein Hoftrompeter Gihkgahk, Juch!
Und da steht ihr alle Fünfe, Ohne Schuh' und ohne Strümpfe. Wie ist's auf der Welt so schön, daß die Gänse barfuß geh'n Selbst am lieben Sonntag! Gihkgahk, Juch!
|
 

|
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2011 um 02:38 Uhr |