| Der Schulkindergarten |
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| Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 13:36 Uhr |
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Der Schulkindergarten entsprach weitgehend dem was wir heute als Vorschule benennen und ist nicht zu verwechseln mit einem Kindergarten, den es bereits vorher gab. Schulkindergärten wurden ehemals zu dem Zweck errichtet, zurückgestellte und somit noch nicht schulreife Kinder gezielt sowohl geistig wie auch körperlich zu stärken. Der erste Schulkindergarten wurde 1906 in Berlin-Charlottenburg eröffnet, ein weiterer folgte 1910 in Bonn. Dort betrieb man mit den Kindern Bewegung im Freien und Fröbelbeschäftigungen. Zu letzten gehört das Zeichnen und Malen, das Tonmodellieren, das Flechten, das sich Beschäftigen mit Papier, Pappe, Legestäbchen und Erbsen. Aber auch das Singen und Turnen.
Da diese Kinder eigentlich schon zur Schule gehen sollten und der Schulpflicht unterlagen, konnten sie zum Besuch eines Schulkindergarten verpflichtet werden. Im Schulkindergarten erhielten die Kinder Milch, Brot und manchmal auch Mittagessen, wenn die Eltern arm waren. Der Besuch einer solchen Einrichtung machte sich schnell im positiven sichtbar. So nahmen die Kinder innerhalb kurzer Zeit zu, wuchsen schneller und gewannen an Ernergie und Frische. Ein anderer Vorteil den eine solche Einrichtung bot war die Vorbereitung auf die schulischen Regeln.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 09:29 Uhr |