| Die Schulspeisung |
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| Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 11:27 Uhr | ||||||||
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Schon frühzeitig fand man heraus, dass ein leerer Magen nichts lernt. Und da sehr viele Kinder ohne gefrühstückt zu haben, zur Schule gingen und auch heute noch gehen, bzw. die Eltern früher häufig kein Geld hatten, um den Kindern eine warme Mahlzeit zu bereiten. entwickelte sich die Schulspeisung, die ja bis heute nichts an ihrem Wert und ihrem Sinn verloren hat.
Erhebung der Deutschen Zentralstelle für Volkswohlfahrt von 1908/09
Die Kosten für das Schulessen wurde neben den Eltern von Gemeiden, Vereinen und Privatpersonen subventioniert. In England war zu dieser Zeit schon eine gesetzliche Übernahme der Kosten für die Schulspeisung für Kinder mit geringverdienenden Eltern festgelegt worden, obwohl das trauriger Weise keine große Auswirkung auf die häufig dort anzutreffende Unterernährung der Kinder hatte. 1903 gab es in London 158 Speiseanstalten für Kinder. Auch in Paris wurde Mittagessen für arme Kinder kostenlos ausgeteilt. In Prozent sah das so aus:
Die Schulspeisung bestand zu Beginn des letzten Jahrhunderts manchmal nur aus Brot und Milch oder Kaffee, mancherorts gabe es aber auch Suppe oder sogar eine richtige feste warme Mahlzeit.
aus: "Das Schulkind nach seiner körperlichen Eigenart und Entwicklung", Ferdinand August Schmidt, Voigtländer Verlag, 1914
Das Geschirr musste häufig selbst von den Schulkindern von zu Hause mitgebracht werden. Das erzählt auch Christoph in seinen Kindheitserinnerungen in den Sachgeschichten bei der Sendung mit der Maus.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. März 2011 um 02:26 Uhr |