Abergläubisch und schwanger? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. September 2009 um 12:40 Uhr

la visitation, Gemalde von Rafael de Urbino

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Um die

Schwangerschaft

rankt sich jede Menge Abgerlaube ...

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  • So ein schwanger Fraw ir Kind mehr in der rechten Seiten tregt
    und gern Fenchel und Gevögel isset und hört gern vom Ritterspiel sagen,
    so tregt sie einen Sohn
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    (1570)

  • Leidet die Schwangere an großer Übelkeit mit Erbrechen,
    so werde es ein Mädchen.

  • Hobelspäne im Schoß bringen ein lockiges Kind.

  • Wird eine Schwangere gekniffen, bekäme ihr Baby Leberflecken.

  • Erschrickt sich die Schwangere vor Feuer, bekäme ihr Baby ein Feuermal.

  • An der Stelle, wo sich eine Schwangere beim Nähen sticht,
    bekommt ihr Kind später ein Mal.

  • Die Schwangere solle sich davor hüten, sich sehr zu erschrecken,
    das Kind bekäme sonst den "bösen Geist".

  • Die Schwangere solle aufpassen, dass ihr beim Dreschen
    kein Getreidekorn an die Lippen fliegt,
    sonst bekäme ihr Baby eine Hasenscharte.

  • Fliegt der Schwangeren ein Huhn ins Gesicht,
    komme das Baby mit langen Fingernägeln zur Welt.

  • Erschrickt sich die Schwangere vor einer Maus,
    komme das Baby mit einem "Fellchen" zur Welt.

  • Das Baby bekomme dort Muttermale, wo eine Schwangere
    sich vor Schreck an ihrem Körper berührt habe.

  • Damit es ein schönes Kind werde, soll eine Schwangere
    weder ins Theater gehen noch hässlichen Menschen anschauen.

  • Schwangere sollen sich die Fingernägel abbeißen, da alles was vom Körper abgeschnitten wird, für bösen Zauber verwendet werden kann.



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Folgende. Pflanzen & Kräuter sollte eine schwangere Frau
gemäß Volksglaube vermeiden:

  • Enzian
  • Liebstöckel
  • Salbei
  • Wermut


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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 09:24 Uhr
 

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