Veränderungen der Haut während der Schwangerschaft PDF Drucken E-Mail
Montag, den 12. Oktober 2009 um 19:33 Uhr

Die Haut der Schwangeren reagiert sehr individuell auf die Hormonumstellung. Einige werdende Mütter sind geplagt von plötzlich auftretender unreiner Haut und Pickeln, andere Frauen hingegen bekommen ein viel bessere Hautbild als im nicht schwangeren Zustand.

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veränderte Hautpigmentierung - schwangerer Bauch mit linea nigraHäufig zu beobachten ist außerdem, dass sich Stellen mit ohnehin starker Pigmentierungen - z.B. im Genitalbereich und an den Brustwarzen - noch mehr verdunkeln. Bei einigen Schwangeren zieht sich auch eine braune Linie, die so genannte linea nigra von der Scham bis zum Nabel .

Manchmal treten stärkere Pigmentflecken auch im Gesicht auf.

Doch keine Anst, im Normalfall verschwindet diese verstärkte Pigmentierung nach der Geburt von alleine wieder.

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Ein weiteres Phänomen sind Schwangerschaftsstreifen, die sich meist am Bauch, an den Brüsten und an den Oberschenkeln bilden. Während der Schwangerschaft sind sie rotbläulich verfärbt, nach der Geburt werden sie weiß. Im Volksmund werden sie auch Dehnungsstreifen genannt, die lateinische Bezeichnung lautet: striae. Wissenschaftler streiten noch immer darüber, ob sie nun eindeutig nur auf das starke und mitunter sehr rasche Ausdehnen des Gewebes zurückzuführen sind oder ob nicht doch oder auch auch hormononelle Einflüsse eine Rolle spielen.

 

schwangerer Bauch mit Schwangerschaftsstreifen

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Im Buch Wie bist du, Weib? von 1923 kann man dazu folgendes lesen:

[...] Ist schon die Mehrzahl der Frauen über die Entstellung ihres Körpers namentlich zu Ende der Schwangerschaft tief unglücklich und sehnt das Ende derselben ungeduldig herbei, schon deshalb, "um endlich wieder normal zu werden", so trägt sie in ihrem innersten Fühlen einen noch weit größeren, geheimeren Kummer, der hervorgerufen wird durch jene rosarot bis blauviolett erscheinenden streifenartigen Gebilde, die sich namentlich an der Außendecke des Unterleibes während der Schwangerschaft bilden und zeigen. Von da aus setzen sie sich gewöhnlich auch auf die Leistenbeuge und die Vorderfläche der Oberschenkel fort. Sie sind das Ergebnis der überaus raschen mechanischen Dehnung des Unterhautzellgewebes, sind vergleichbar etwa ganz kleinen oder größeren Rissen unterhalb der intakt gebliebenen äußeren Hautdecke. Wenn auch die rote bis bläuliche Verfärbung dieser meist erst in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auftretenden Streifen bald nach der Geburt einer schmutzig weißen bis bleichen Färbung weicht, so bleiben Reste dieser Zerreißungen des Unterhautzellgewebes dennoch durch das ganze Leben der Frau erkennbar bestehen. Selbstverständlich ist es, daß sowohl die Frauen als auch mit ihnen die Ärzte aller Zeiten versucht haben, ein Verschwinden dieses angeblichen Schönheitsfehlers zu bewirken; leider bisher völlig ergebnislos. [...]

Anmerkung: Seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es diverse Produkte,
die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen respektive verminders sollen.

 

eltern.de

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Mai 2011 um 16:12 Uhr
 

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