| historische Verhütungsmethoden |
|
|
|
| Mittwoch, den 09. März 2011 um 12:10 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
| ... zu finden ist zum einen der Coitus interruptus (unterbrochener Beischlaf) und, dass sich die Frau zur Verhütung nach dem Liebesspiel ihr inneres Geschlechtteil mit Wasser (ggf. auch Zusatz diverser Mittel ) ausspülen solle. |

.
| Die Frau rieb sich vor dem Liebesakt ihre Vagina inwendig mit einer Mixtur aus Krokodilmist und Honig ein. Der Dung des Krokodil fungierte aufgrund seines hohen Säuregehalts als Spermizid. |

.
| Die Frauen schluckten bei Verdacht auf eine einsetzende Schwangerschaft in Öl erhitztes Quecksilber. |

.
| Die Frauen tränkten Naturschwämme mit empfängnisverringernden Flüssigkeiten - wie Alkohol, Karbol, Jod oder Chinin - und führten sie vor dem Liebesspiel in ihre Scheide ein. |

.
| Die syrischen Frauen tränkten Naturschwämme mit parfümierten Essigwasser und führten sie vor dem Liebesspiel in ihr Geschlecht ein. |

.
| Die Frauen sollten vor dem Geschlechtsakt einen halben ausgehölten Granatapfel über ihren Muttermund stülpen. |

.
| Der Arzt Epheseus empfahl den Frauen nach dem Geschlechtsverkehr auf und ab zu springen, zu husten und sich zu schneuzen, um so die Spermien wieder heraus zu bringen. |

.
| Männer kannten eingeölte Tierblasen und Tierdärme über ihrem Penis als Schutz, wohl aber eher vor Geschlechtskrankheiten, denn vor Empfängnisls. Sie wandten sie aber eher selten an, da sie diese doch recht klobigen Schutzhüllen als die Lust störend enpfanden. |

.
| Die Araber fanden heraus, dass Frauen mit eingelegten Fremdkörpern im Uterus, selten schwanger wurden. Diese Beobachtung hatten sie zuvor bei Kamelstuten gemacht. Bei den Kamelen benutzen sie Steine - bei den Frauen Metallstücke, Knöpfe, Pferdehaar, Perlen aus Glas und Ebenholz, oder auch aufgespulten Silberdraht. Man vermutet, dass der Uterus diese Dinge als Fremdkörper wahrnimmt und daraufhin Interferon bildet, welches die Spermien abtötet. |
Auf dieser Basis wurde übrigens das heute gebräuchliche'Intrauterinpessar' - die Spirale - entwickelt ... |

.
|
Cassanova überreichte seinen Geliebten Zitronenhälften, die sie sich vor dem Liebesakt über den Muttermund stülpen sollten. Um 1550 entwickelte der italienische Anatom Falloppio eine KONDOMvorform aus imprägniertem Leinenstoff, die entweder als kurzen Version nur über die Eichel gestülpt wurde, oder - insbesondere für beschnittene Männer - in längerer Ausfertigung von einem an der Peniswurze gehalten Band (zur Freude der Angebeteten - in rosa). |

.
| 1870 entwickelte der Arzt Wilhelm Mesinga eine Halbkugel aus Gummi, die über den Muttermund gestülpt wurde - am oberen Rand war dies mit einer Uhrfeder versehen, um nicht zu verrutschen. |
|
|

.
| Die ersten Gummi-Kondome kamen um 1870 auf - allerdings waren sie immer noch relativ dick. Obendrein waren sie zum mehrmaligen Gebrauch gedacht und mussten stets gereinigt werden. Ab 1930 schließlich konnten Männer modernere und v.a. lustfreundlichere Präservative aus hauchdünnem Silikon verwenden. |

.
| Die erste sogenannte Antibabypille kam 1960 auf den US-amerikanischen Markt - sie trug den Namen 'Envoid'. |

.
