| Die Nachgeburt |
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| Montag, den 15. November 2010 um 00:41 Uhr |
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Findet dennoch keine Nachgeburt statt oder wurde nicht alles ausgestossen, ist ärztliche Nachhilfe in Form einer Ausschabung erforderlich. Anderenfalls wären eine Entzündung der Gebärmutter oder die Entstehung von Kindbettfieber zu befürchten.
Ältere Bezeichnungen für die Nachgeburt sind auch: Nachfreude, Kram und Zeug. . In der Tierwelt wird die Nachgeburt, die einen hohen Proteinanteil besizt, meist vom Muttertier selbst gefressen ... es wird angenommen, dass das in manchen archaischen Kulturen früher auch bei Menschen vorgekam, quasi als Stärkung der stillenden Mutter. Seit dem Mittelalter ist bekannt, dass die Nachgeburt im Garten vergraben bzw. bestattet wurde, oft gepaart mit dem Brauch, darüber einen Obstbaum - siehe Geburts- oder Lebensbaum - zu pflanzen.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Mai 2011 um 17:28 Uhr |