| Das Wochenbett |
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| Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 21:40 Uhr | |||
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Als Wochenbett - auch Kindbett genannt - . . Nach der Geburt eines Kindes muss sich der Körper der Mutter von Schwangerschaft und Entbindung erholen und hormonell umstellen. Der Zeitraum der Hormonumstellung geht mit so genannten Rückbildungsvorgängen im Inneren der Frau einher und dauert durchschnittlich sechs bis acht Wochen.
In diesem Zeitraum besteht für die junge Mutter das Risiko, an Kindbettfieber zu erkranken. Es beruht auf einer bakteriellen Infektion der Gebärmutter und von benachbarter Organen - die Symptome ähnneln der einer Blutvergiftung. Früher war es die Ursache vieler Todesfälle, der nur mit einem mehr an Hygiene beizukommen war ... was aber erst um 1850 vom Wiener Arzt Ignaz Semmelweis erkannt wurde. Er machte Infektionen als Ursache für das Kindbettfieber dingfest und kämpfte alsdann entschieden für bessere Hygiene in den Krankenhäusern und häufige Desinfektion vor allem der Hände der behandelnden Ärzte. Das trug ihm die Ehrenbezeichnung als 'Retter der Mütter' ein.
Eine andere, nicht selten zu beobachtende Begleiterscheinung nach der Geburt sind mehr oder weniger starke Stimmungsschwankungen - in schlimmen Fällen sprach man früher von Kindbettdepression. Die neuzeitliche Bezeichnung lautet Postpartale Stimmungskrise, die in manifestierter Form unbedingt psychologischen Beistand braucht. Bei leichteren kurzfristigen Stimmungstiefs spricht man heute einfach vom 'Babyblues' und kann nach aller Erfahrung davon ausgehen, dass nach einiger Zeit alles wieder ins Lot kommt.
Während des Wochenbettes .
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 09:24 Uhr |