| Volksglaube & Brauchtum rund ums Wochenbett |
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| Donnerstag, den 14. April 2011 um 20:54 Uhr |
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Dass früher sehr viele Frauen im Kindbett starben oder auch das Neugeborene mitunter nur kurze Zeit überlebte wurde aus Unkenntnis vor allem dem Bösen selbst zugeschrieben. Vielerorts galt eine Frau während der Zeit Wochenbettes obendrein als unrein im christlichen Sinne. Deshalb gab es ein ganzes Regelwerk an Maßnahmen um die junge Mutter und ihr Neugeborenes zu schützen. Zum Beispiel trug die Kindbetterin von der Geburt bis zu ihrer Aussegnung am Ende des Wochenbettes einen Ring, der die beiden vor dem Bösen Blick bewahren sollte. Auch die Unterlassung von bestimmten Tätigkeiten gehörte dazu ... alter Spruch hinsichtlich Wöchnerinnen-Tabus:'Wenn ein Weib in ihren Sechswochen spinnet, Zu den Auflagen, die eine Wöchnerin streng zu beachten hatte,
Starb eine Frau während der Zeit des Kindsbett wurde sie selten auf dem Friedhof beigesetzt, damit der geweihten Boden nicht durch sie verunreinigt werde - eine quasi Gleichstellung mit Ungläubigen. Mancherorts wurde das Grab einer im Kindbett verstorbenen Frau auch mit einem weißen Tuch bedeckt, damit sie nicht wieder von den Toten auferstehe. Und andere Frauen sollten auf gar keien Fall über ein solches Grab steigen. Im Gegensatz dazu wurde in manchen Regionen wiederum eine verstorbene Wöchnerin wie eine Jungfrau behandelt. Zum Brauchtum hinsichtlich Wochenbett gehören auch die kirchliche Aussegnung Vom sogenannten Männerkindbett hingegen
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. April 2011 um 13:55 Uhr |