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Schwangerschaft & Geburt bei den San Blas |
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Freitag, den 04. September 2009 um 15:21 Uhr |
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In Panama / Mittelamerika beim Volk der San Blas gibt es kaum Aufklärung in Sachen Zeugung, Schwangerschaft und Geburt
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Die San Blas klären ihre Kinder nicht über Sexualität auf und versuchen die sexuellen Vorgänge vor ihnen zu verheimlichen. Und so kommt es nicht selten vor, dass junge Paare keine rechte Vorstellung von der Anatomie des Partners haben, geschweige denn von der Zeugung eines Kindes ... .
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Deshalb werden Frauen oft schwanger, ohne sich die Zusammenhänge erklären zu können. Es kann auch passieren, dass Paare längere Zeit aus Unwissenheit über den Zeugungsvorgang ungewollt kinderlos bleiben ... und der Mann der Frau den Vorwurf macht, sie wolle ihm keine Kinder schenken.
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Es gibt viele verschiedene Schwangerschafts- und Geburtsbräuche, um den Nachwuchs vor Gefahren zu schützen - darin kommt die große Angst der San Blas vor jeglichen Krankheiten zum Ausdruck. Eine Entbindung stellt diesbezüglich für sie eine ganz besonders empfindliche Situation dar - noch verstärkt durch die Annahme, dass jede dritte Frau bei der Geburt oder im Kindbett sterbe. . |
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Rückt die Stunde der Geburt heran, legt sich die Schwangere in eine Hängematte, in die ein Loch geschnitten wurde. Außer der Hebamme befindet sich niemand bei der zukünftigen Mutter. Unter dem Loch befindet sich ein mit Seewasser gefülltes Kanu, in welches das Kind nach der Geburt hineinfällt.
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Falls das Neugeborene Fieber bekommt setzen es die San Blas dem kalten Wind aus oder behandeln es mit kalten Wassergüssen, damit es nicht an der Hitze des Fiebers stirbt. |
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(Quelle: Primitiver Völker heute, Edward Weyer, Bertelsmann Verlag, 1959, S.79) . |
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. März 2011 um 16:14 Uhr |